Watzmann Ostwand (Fotostory)

Sommer 2013 – Ende Juli – die heißeste Woche des Jahres – das Thermometer zeigt 38°C im Schatten an.
Freibad? Nein – Watzmann Ostwand   😉

Schon vor einigen Monaten hatten wir mit unserem Bergführer Hansi (von alpinewelten.com) den Termin fixiert. Nur bei schlechtem Wetter sollte eine Verschiebung stattfinden. Und sind 38°C und Sonne satt schlechtes Wetter?

Los ging unser Abenteuer am Vortag am Bootssteg in Schönau am Königssee. Am Anleger in St. Bartholomä konnten wir schon den ersten ehrfürchtigen Blick in die riesige ostwand werfen – 1800Hm – und das meiste nur kletternd und dazu noch in brütender Hitze… na das wird ein Spaß.

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Das Watzmann Ostwand Lager – den Schlüssel mussten wir uns vorne bei der Wirtschaft abholen. Schaut urig aus – ist drinnen aber komfortabler als manche AV-Hütte

 

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Der Weg zum Klo vom Ostwandlager aus gesehen

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Am Abend – nachdem die letzten Boote die Touristen wieder mitgenommen haben, herrscht eine tolle ruhige Stimmung am Seeufer des Königssees

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Um der Hitze bei unserer Tour zu entgehen, brechen wir mitten in der Nacht um 3 Uhr auf! Richtig ausgeschlafen ist zwar keiner von uns, aber 25°C mitten in der Nacht zeigen schon an, wie warm es erst tagsüber sein wird. Also Stirnlampen aufgesetzt und in 1 Stunde hinter zur Eiskapelle gelaufen…

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Der Aufstieg – über den Berchtesgadener Weg (III) –  in die “Wand der Wände” beginnt. Links von der Eiskapelle gehen wir zunächst einen deutlich ausgeprägten Sporn hoch.

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Schnell gewinnen wir an Höhe und die Helligkeit kommt. Unten sehen wir unseren Ausgangspunkt, das Watzmannostwandlager und St. Bartholomä

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Die Sonne kommt raus – und schon wird es deutlich wärmer und die ersten Schweißperlen laufen bei uns die Stirn herunter…

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Die erste Markante Etappe der Ostwand Durchsteigung ist geschafft. Unproblematisch und vollkommen unschwierig erreichen wir das sogenannten Schuttkar. Hier legen wir die Gurte an!

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Es wird steiler und heißer – wir steigen der Wasserfallwand entgegen

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Exponierte Aussichtskanzel

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Die Wasserfallwand wäre geschafft. Diese als Schlüsselstelle geltende Passage ist zwar sehr exponiert, aber der Fels ist sehr gut und griffig. Dennoch richten wir hier die erste Seilsicherung ein. Nach der Wasserfallwand steigt man rechts in die Rampe rein…

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Hier befinden wir uns bereits oberhalb der Rampe

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Die sogenannte Biwakhöhle ist nun bereits im Sichtfeld. In lockerer IIer Kletterei kraxeln wir fast robotermäßig in sengender Hitze (inzwischen hat es 35°C) weiter Gipfelwärts

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Willkommene Schattenpause in der Biwakhöhle – und natürlich viel viel Trinken!

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Nach der Biwakhöhle schnaufen wir in der Sonne und am inzwischen glühenden Fels meter um meter weiter hoch

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Endlich! Nachdem wir im Vorfeld die Topos immer und immer wieder studiert haben, wissen wir, dass wir es ab dem Biwak fast geschafft haben. Nun ist es nur mehr 1 Stunde bis zum Gipfel des Watzmann :)

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Bevor wir uns aber an den finalen Anstieg durch die Gipfelschlucht machen, genießen wir noch kurz das herrlich schattige Plätzchen neben der Biwakschachtel (die übrigens sehr komfortabel eingerichtet ist)

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Fast geschafft – die finale Schlüsselstelle (IV-)

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YEAAH – kurz noch per Kamera festhalten – der Ausstieg aus der Ostwand – GESCHAFFT!!

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Als Scheich am Gipfel! Und alle Wasservorräte sind aufgebracht und wir haben ja noch…

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… den weiteren Abstieg vor uns. Da wir alle den beschissenen Abstieg ins Wimbachgries bereits kennen und auf keinen Fall wiederholen wollen, entschließen wir uns über den Watzmanngrat noch hinüber zum Watzmannhaus zu laufen (eigentlich nun ein “Spaziergang” – aber ohne Wasser und mit 1800Hm in sengender Sonne in den Beinen alles andere als ein Spaß und ein Spaziergang – sage und schreibe 4 Stunden brauchen wir hierfür noch!

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An der Watzmann Mittelspitze (wusste gar nicht, dass ich hier auch noch ein Foto gemacht hatte – da war ich schon nahe des Deliriums :mrgreen:

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Endlich— fast geschafft – Auf dem Hocheck und juhu… welch freude… SCHATTEN!!! :)

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Der Abstieg vom Hocheck war nochmals richtig “böse” – aber nun war es dann geschafft, denn

a) warteten Getränke auf uns

b) konnten wir endlich aus unseren Schuhen…

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auch das noch… naja solange nur die Toilette Wassermangel hat und nicht die Bar…

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Endlich raus aus den Schuhen…

… das Ergebnis einer grandiosen (Tor)Tour!

WATZMANN OSTWAND – WE DID IT!!!

(Einmal und nie wieder 😉 )
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Eckdaten der Tour:
Höhenunterschied: über 2000Hm gesamt (inkl. Watzmannüberschreitung)
Zeit: 16 Stunden (Ostwandlager bis Watzmannhaus)
Wetter: Sonne Sonne Sonne und 38C im Schatten
Topo: Link

Video zur Watzmann Ostwand Durchsteigung:

Weitere interessante Seiten zur Watzmann Ostwand:

 

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