Via Ferrata Col Rodella

Eigentlich wollten wir heute den Pößnecker Klettersteig machen. Doch der morgendliche Blick aus dem Fenster verhieß nix gutes. Wolken über Wolken und von den Bergen kaum etwas zu sehen. Eine willkommende kurze Runde ist die Col Rodella Tour. Man ist relativ schnell aufgestigen vom Sellajoch und man kann – sollte es zu nass und ungemütlich werden – auch schnell wieder umkehren! Also auf geht´s!

Zustieg zum Einstieg: 1 Stunde
Klettersteig: 30 Minuten
Abstieg: 30 Minuten
Schwierigkeit: C

Vom Sellajoch wandern wir zunächst auf dem sehr breiten Schotterweg an der Salei Hütte vorbei und danach etwas steiler empor Richtung Friedrich-August-Hütte.

Hier dann links steil hoch zur bereits sichtbaren Bergstation am Col Rodella. Oben am Rif. de Alpes angekommen NICHT rechts hoch sondern dem breiten Weg weiter hinunter zur Seilbahnstation folgen und dort noch ein wenig weiter hinunter bevor vor einem Haus rechts ein Pfad abzweigt.

Hier bei dem unteren Haus rechts davor den kleinen Pfad folgen!

Hier bei dem unteren Haus rechts davor den kleinen Pfad folgen!

Diesem Pfad nun immer entlang der Wiesen folgen. Kleinere Abzweiger rechts hoch Richtung Fels keine Beachtung schenken (führen nur zu Kletterrouten), sondern dem “Hauptweg” bis zu einem Geröllfeld folgen. Dort endet auch der sichtbare Hauptweg und man steigt nun in 5 Minuten steil durch Geröll (Pfadspuren) bis hinauf zum Felsfuss und dem Einstieg der Via Ferrata Col Rodella.

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DSC02208 (Groß)

Durch Wasserrille geprägtes Dolomitgestein

Zunächst geht es recht gut und leicht im Fels aufwärts (B/C). In einer Rinne klettert man weiter empor (B). Es folgt eine Querung nach links und man bekommt die markante Klammernreihe zu Gesicht. Hier nun ausgesetzt hoch (B). Im Anschluß folgen glatte Platten (mit ausgeprägten Wasserrinnen), die es auf Reibung zu überklettern (C) gilt (SChlüsselstelle).  Im Anschluß noch eine luftige Querung bevor sich die Wand leicht zurücklehnt und man gut gestuft (A/B) Richtung Ausstieg und der großen Plattform (mit Windmessstation) hinausklettert (2483m).

Auf dem Rückweg hatten wir dann noch 2 Begegnungen besonderer Art: zum einen den trojanischen Stier aus dem Grödnertal – und zum anderen Lamas… Bilder gibt es hierzu keine, denn das ist es wert selbst zu entdecken 😉

Der Abstieg erfolgt auf gutem (inzwischen gepflasterten) Weg hinunter zum Rif. de Alpes. Von hieraus auf bekanntem Weg zurück zum Ausgangspunkt am Sellajoch!

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