Selvaggio Blu – Tag 7 – Von Cala Sisine nach Cala Luna und Cala Fuili

Zu fünft und gut gestärkt machten wir uns am nächsten Tag auf den Weg. Erstmal brauchten wir wieder eine gefühlte Ewigkeit, um den Einstieg zu finden und befanden uns dann auf etwas, das man wohl Wanderweg nennt. Wir hatten zwar einen Haufen Höhenmeter zu bewältigen, aber verglichen mit den letzten Tagen war der Weg für uns ein Klaks.

Deutliche Markierungen und eine verständliche Beschreibung machten den Weg zu einem einzigen Genuss. Wir konnten nun ganz entspannt den Ausblick über die Buchten und die Küste genießen, pflückten zwischendurch sardische Erdbeeren und liefen so schnell wie an keinem der anderen Tage. Die Männer hängten uns ab und ehe wir uns versehen konnten, erreichten wir die Bucht von Cala Luna, Wochenende, Sonne, Touristen.

Nach einer Woche in der Einöde war ich völlig überfordert von den Geräuschen und Gerüchen der anderen Menschen. Während die meisten mit Flip Flops und Bikini am Strand lagen, warfen wir erstmal Wanderstiefel und Rucksäcke in den Sand und beschlossen uns ein wenig zu erholen.

Die Hälfte der Tagesetappe hatten wir ja schon. Also raus aus den Klamotten und ab ins Meer. Wir erkundeten die Kletterrouten rund um die Bucht und mit fortschreitendem Tag wurde die Motivation weiter zu laufen gleich null und wir beschlossen mit einem Motorboot das letzte Wegstück zu beschreiten, geschummelt, aber geil.

Der Captain gab ordentlich Stoff und in 15 min waren wir schon im Hafen der Cala Fuili. Geschafft!!!! Völlig fertig, aber unfassbar stolz und glücklich hüpften wir wie Sieger vor der Kamera herum und fielen uns glücklich in die Arme.

Wir haben den Selvaggio Blu gerockt! Ohne Guide, ohne Wasser, nur wir vier!!!

Am Abend auf dem Campingplatz tat ich dann etwas, was ich vielleicht vorher hätte tun sollen. Ich habe die Einleitung unseres Führers gelesen:

„The Selvaggio Blu has been called Iataly’s most diffcult trek and without whising to overstate the difficulties of this costal route, in effect this is the most challenging route I have ever come across“.

Hätte ich das mal eher gelesen 😉

Geschafft!

Geschafft!

Ich würde es immer wieder tun. Das Gepäck und Gewicht ist sicher noch optimierbar, ebenso die Verpflegung. Wie man allerdings die Wegfindungsschwierigkeiten löst, ist mir bis jetzt ein Rätsel. Zu viert war die Tour machbar.

Danke an alle, die dabei waren. Ihr habt diesen Trip unvergesslich gemacht und ohne Euch hätte ich das niemals geschafft!

 

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